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+++ Werden Sie Mitglied im Krankenpflegeverein - weil Einer den Anderen braucht+++

  •        Krankenpflegeverein Vaihingen an der Enz e.V.

     

     

    Wir sind ein überkonfessioneller Förderverein der Sozialstation Vaihingen sowie an der Hospizgruppe beteiligt.

    Mit unseren Beiträgen und Spenden verfolgen wir ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.Sie unterstützen damit die Dienste und Pflegeleistungen der Sozialstation.

    Wenn Sie selbst Hilfe brauchen, können Sie Zuschüsse von uns erhalten.

     

     


     

    Neuer Flitzer für die flotten Pflegerinnen

     

    Krankenpflegeverein Vaihingen übergibt nunmehr siebtes Fahrzeug an die Vaihinger Sozialstation –Jährliche Spende erneut erfüllt

                                                                   

    Gruppenbild mit Flitzer: Barbara Leibbrand (von links), Frank Kontermann, Gerd Maisch, Nicole Schlenker und Claudia Gröninger bei der Übergabe des neuen Autos, den der Vaihinger Krankenpflegeverein der Sozialstation Vaihingen spendet. Foto: Romanowski

     

    „Der fährt super, hervorragend“, gab Nicole Schlenker am Mittwoch auf dem Vaihinger Markplatz ihrer Freude Ausdruck. Was die Mitarbeiterin der Sozialstation Vaihingen damit meinte, war das Auto, das sie kurz vorher vor dem Rathaus geparkt hatte. Prompt kam auch OB Gerd Maisch herbeigeeilt.

    Von Bernhard Romanowski 

    VAIHINGEN. Aber nicht, um Schlenker flugs ein Knöllchen “für illegales Parken zu verpassen, sondern weil man bereits auf ihn wartete. Denn ohne den Oberbürgermeister wollten Claudia Gröninger, die Vorsitzende des Vaihinger Krankenpflegevereins, sowie Frank Kontermann, der Geschäftsführer der Sozialstation Vaihingen, die offizielle Schlüsselübergabe nicht vornehmen. Mit Barbara Leibbrand, die als Vertreterin der Stadt Vaihingen dem Vorstand des Krankenpflegevereins angehört, war die Runde dann komplett. Der Verein kam damit seinem Ansinnen nach, der Sozialstation jedes Jahr ein neues Fahrzeug zu übergeben.

    Auch das Parken an engen Stellen ist mit dem VW Up bestens möglich.

    Der VW Up, der am Mittwoch übergeben wurde, ist das nunmehr siebte Fahrzeug, das auf diesem Wege der Arbeit der Sozialstation zugutekommt. Insgesamt verfügt die Einrichtung über 29 Fahrzeuge. „So ein Auto kommt bei uns auf eine Jahresleistung von 10000 bis 12000 Kilometern. Es ist also die Kurzstreckentauglichkeit, die bei uns zählt“, erläuterte Kontermann. „Und wir steigen am Tag 30- bis 40-mal ein und aus“, berichtete Schlenker aus ihrem Arbeitsalltag. Auch das Parken an engen Stellen, etwa im Bereich der Hochdorfer Hochhäuser, sei mit dem aktuellen Fahrzeug bestens möglich.

    Denn der Einsatzbereich des neuen Autos der Sozialstation wird Eberdingen/Riet sein, wie Schlenker im Gespräch mit der VKZ erwähnte. Die Autospende des Vaihinger Krankenpflegevereins zeige, dass diese Institution „auch 20 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung“ noch stark in der Bevölkerung verankert sei, einen guten Rückhalt habe und eine große Wertschätzung genieße. Maisch: „Der Verein hat auch über 40 Jahre nach seiner Gründung nichts von seiner Sinnhaftigkeit verloren. “Die Sozialstation komme über das Engagement des Krankenpflegevereins nicht nur in den Genuss neuer Fahrzeuge, sondern werde von diesem auch stets mit neuen Poloshirts und Jacken sowie Unterstützung zur Ausrichtung etwa der Weihnachtsfeier und von Ausflügen bedacht.

       


     

    3000 Euro Spende für Familienherberge Lebensweg 

     

    Der Krankenpflegeverein Vaihingen engagiert sich bei besonders unterstützenswerten Aktivitäten auch über die Stadt hinaus in der Region. So hat er jetzt der Familienherberge Lebensweg in Schützingen 3000 Euro gespendet.

    „Wir fühlen uns aufgefordert, hier zu helfen“, sagt die Vorsitzende des Krankenpflegevereins, Claudia Gröninger. Und sie ist der festen Überzeugung, dass man mit der Spende auch im Sinne der Mitglieder gehandelt hat.

    Die Pflege von sehr hilfsbedürftigen Kindern hat in Schützingen schon begonnen. Das vor wenigen Wochen eingeweihte Haus ist mit Kindern und deren Eltern, teilweise auch mit Geschwistern, derzeit schon fast ausgebucht. Ziel ist es, die Eltern durch einen Familienurlaub von der starken Beanspruchung zu entlasten.

    Dem Besuch aus Vaihingen wurden die schön und zweckmäßig gestaltete Anlage sowie Behandlungs-, Unterkunfts- und Aufenthaltsräume gezeigt. „Es wird hier sehr wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft geleistet“, so Claudia Gröninger und ihr Stellvertreter Rainer Schnell.

    In Schützingen sei eine tolle Idee von Karin Eckstein umgesetzt worden. Allerdings werde auch weiterhin viel Geld für die Unterhaltung benötigt; die Lücke müsse durch laufende Spenden geschlossen werden.

    Den Spendenscheck aus Vaihingen übernahmen die beiden Vorstandsmitglieder Dr. Udo Beller und Susanne Kiefner vom Lebensweg e.V. von Rainer Schnell (links) und Claudia Gröninger (rechts im Bild).


     

    Unsere 45. ordentliche Mitgliederversammlung fand am Freitag, dem 9. März 2018 in der Strudelbachtalhalle in Riet statt.

                                                        

    Zur neuen 1. Vorsitzenden haben die Mitglieder Frau Claudia Gröninger aus Horrheim als Nachfolgerin für den verstorbenen Friedrich Wahl einstimmig gewählt. Der 2. Vorsitzende, Rainer Schnell, beglückwünschte Frau Gröninger, die bisher schon 10 Jahre dem Ausschuss des Krankenpflegeverein Vaihingen angehört hat.

     

    In harmonisch verlaufener Versammlung wurde die Tagesordnung vollständig bewältigt.

     

     

                

    Frau Yvonne Rau (Gesundheitspädagogin und Diabetesberaterin) referierte abschließend zum Thema gesunde Ernährung.

     

     

    Bericht in der Vaihinger Kreiszeitung am 12. März 2018:

    Claudia Gröninger führt den Krankenpflegeverein

    Die Horrheimerin tritt die Nachfolge des verstorbenen Friedrich Wahl an – Mitgliederzahlen sind rückläufig

     

    Claudia Gröninger aus Horrheim ist die neue Vorsitzende des Krankenpflegevereins Vaihingen. Sie tritt die Nachfolge des im Dezember verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Friedrich Wahl an. Bei der Hauptversammlung in Riet wurde sie am Freitag für zwei Jahre gewählt.

    Von Albert Arning

    Riet. Die neue Vorsitzende hat in öffentlichen Ämtern Erfahrung. So war sie unter anderem bis 2004 Ortsvorsteherin von Horrheim, gehörte von 2004 bis 2009 dem Vaihinger Gemeinderat an und engagiert sich unter anderem im Chorverband Enz als 2. Vorsitzende. Vor elf Jahren hatte sie Jakob Menauer als Mitglied für den Krankenpflegeverein (KPV) geworben; für Horrheim gehörte die 59-Jährige seit zehn Jahren dem KPV-Ausschuss an. „Reiflich überlegt“ habe sie die Anfrage des 2. Vorsitzenden Rainer Schnell, meinte Claudia Gröninger. In offener Abstimmung gab es in der Strudelbachtalhalle von den rund 60 Mitgliedern nur Zustimmung für die Entscheidung.

    Vize Rainer Schnell erinnerte an das Wirken von Friedrich Wahl, der von 2008 an der Spitze stand; er habe sich um den KPV verdient gemacht. Und auch Oberbürgermeister Gerd Maisch unterstrich, dass Wahl „den Verein geprägt hat“. „Der Krankenpflegeverein ist, war und bleibt wichtig“, betonte Maisch und appellierte eindringlich daran, Mitglied zu werden. Er selbst hat übrigens die Nummer 2500. Vom Verein würden die Mitglieder profitieren („Tolle Geschichte“) und auch die Sozialstation („Wunderbare Sache“). Mit Frank Kontermann, dem seit knapp einem Jahr amtierenden Geschäftsführer der Sozialstation, habe es einen Strukturwandel gegeben, „der jetzt positiv abgeschlossen wurde“: „Wir sind auf einem guten Weg und wollen mit gutem Personal die Nummer 1 in der Raumschaft bleiben“. Für Mitte 2019 kündigte der OB den Umzug in die Heilbronner Straße (ehemaliges Kripogebäude) an.

    In seiner Jahresbilanz musste Rainer Schnell einen Mitgliederrückgang um 68 Personen melden; Ende 2017 zählte der Verein 2173 Mitglieder. „Wir schrumpfen leider, helfen Sie mit, den Schwund zu stoppen“, bat Schnell. Die Ausgaben (45495 Euro) überstiegen die Einnahmen (44964) um 530 Euro. Angesichts der Zinseinnahmen von knapp 6000 Euro kann man jedoch von einem guten Polster in der Rückhand ausgehen. „Unser Ziel ist nicht, Gewinne anzuhäufen“, betonte Rainer Schnell, „wir sehen uns als Förderverein. Und mit dem Guthaben wird auch nicht spekuliert.“ Für 2018 ist unter anderem wieder die Anschaffung eines Autos für die Sozialstation geplant. Zudem werden Ausflüge für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen organisiert. Die Kassenprüfer attestierten der Finanzchefin Christa Gayer in ihrem von Frank Kontermann vorgetragenen Bericht wieder „äußerste Gewissenhaftigkeit“. Der von OB Maisch beantragten Entlastung von Vorstandschaft und Ausschuss stand nichts im Wege. Neues Mitglied im Ausschuss ist die Rieter Ortsvorsteherin Nicole Müller, für Horrheim rückte Rosemarie Schuhmacher nach.

    Christoph Knecht berichtete als Vertreter der Einsatzleiterinnen der Hospizgruppe von 36 Betreuungsfällen (24 Frauen, zwölf Männer), vor allem im Karl-Gerok-Stift (19). Die 18 Ehrenamtlichen seien 756 Stunden im Einsatz gewesen, 99 davon in der Nacht. Die Kooperation mit Sachsenheim funktioniere. Im Oktober lade man zu einem Festabend 20 Jahre Hospizgruppe in die Peterskirche ein.

    Als Grußredner ging Schuldekan i. R. Gerhard Ruhl auf den Slogan des KPV ein: „...weil einer den anderen braucht“. Das sei eine uralte Geschichte. Es seien unendlich viele, die andere brauchen würden. „Wir brauchen Menschlichkeit“, mahnte Ruhl, der mit einem Tucholsky-Zitat auch an Friedrich Wahl erinnerte: „Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte möglicherweise recht haben.“ So habe er den Verstorbenen erlebt.

    Im Rahmen der Mitgliederversammlung gibt es immer auch einen Vortrag, diesmal von der Gesundheitspädagogin und Diabetesberaterin Yvonne Rau zum Thema „Herzgesund essen“.

     

    - Der Jahresbeitrag des KPV liegt für Einzelmitglieder bei 16 Euro, für die Partnerschaftsmitgliedschaft bei 25 Euro. Als Mitglied gibt es 25 Prozent Nachlass auf Leistungen der Sozialstation mit einer Obergrenze von 300 Euro/Jahr. Infos auf der Homepage: www.krankenpflegeverein-vaihingen.de

     

    Info: Note 1,0 für die Sozialstation

    Frank Kontermann, seit dem 1. April 2017 Geschäftsführer der Sozialstation Vaihingen, bezeichnete bei der Hauptversammlung des Krankenpflegevereins 2017 als „unglaubliches Jahr“. Man habe die Aufgabe der neuen Pflegegrade zu bewältigen gehabt (bisher drei Stufen, jetzt fünf Grade), die Teams umstrukturiert (jetzt nur noch zwei) und die Organisationsform der „haushaltsnahen Dienste“ (früher Nachbarschaftshilfe) eingeführt. Die Datenerfassung geschehe mit Hilfe von Smartphones.

    Fakten aus dem Bericht: 1283 Patienten betreute die Sozialstation mit ihren rund 120 Beschäftigten insgesamt (2016: 1232). 70 Prozent kommen aus Vaihingen, jeweils zwölf Prozent aus Eberdingen und Sersheim, der Rest aus Oberriexingen. Bei den Pflegegraden dominiert die Stufe 2 mit 51 Prozent. Insgesamt liegt man ziemlich exakt im Bundesdurchschnitt. Erwartet wird für 2017 ein „recht positives Ergebnis“. Sehr positiv ist bereits die Bewertung des MDK (medizinischer Dienst der Krankenversicherung). Hier gab es die Note 1,0. Kontermann: „Das ist kein Selbstläufer.“ Angestrebt wird in diesem Jahr das Ausbildungsangebot für Altenpflegerinnen und Altenpfleger. (aa)

     

    Das Führungsduo des Vaihinger Krankenpflegevereins: Claudia Gröninger ist die neue Vorsitzende; Rainer Schnell ist ihr Stellvertreter.

    Fotos: Arning

     

     

 

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